SV Volksdorf e.V.

„Osterpreisschießen 2024“ – Buisiness as usual

Es gibt vermutlich keinen Schützenverein in der Gegend, der kein Osterpreisschiessen veranstaltet wenn es möglich ist. Der Schützenverein Volksdorf ist da keine Ausnahme, sondern liegt hier „voll im Trend“. Und so trafen sich die Interessierten auch in diesem Jahr wieder am Gründonnerstag, dem 28-März-2024, im Schützenhaus um zu versuchen für sich beim Osterpreisschiessen einen schönen Preis mit vielen Eiern zu „erschiessen“. Nach der Rekordbeteiligung vom Vorjahr mit 40 Teilnehmern hatten in diesem Jahr immerhin 35 Teilnehmer den Weg zur Veranstaltung gefunden. Unser „Modus Operandi“ war wie üblich:

  • Geschossen wird mit dem KK-Gewehr
  • Die Beste 10 gewinnt (Bester Teiler)
  • Geschossen werden kann von 18:00 bis 20:30
  • Es können bis zu 4 Lose gekauft werden.
  • Das erste Los (10 Schuss) kostet 8€ , jedes weitere Los (10 Schuss) kostet 5€
  • Gut Schuss!

Und pünktlich um 18:00 ging es los mit der „Schiesserei“ und der Jagd nach dem Besten Teiler. Auf unseren 3 KK-Schießbahnen mit jeweils 50 mtr Abstand zwischen dem Schützen und der doch recht kleinen Scheibe wurde eifrig versucht das Bleigeschoss möglichst in die Mitte zu „zittern“, was dem ein oder anderen auch recht gut gelang. Uund während anfangs noch ein Teiler (der Abstand des Treffers zur idealen 10 in die Mittte) von um die 300 als „gut“ galt wurde das dann nach und nach schwieriger wenn man auf einen der vorderen Plätze hoffen wollte. Am Ende lagen die Teiler der vorderen 10 Plätze zwischen sagenhaften 67 und guten 230. Aber keine Angst – auch der schlechteste erzielte Teiler von 2600 (das war definitiv keine 10 oder auch 9 mehr) wurde noch mit einem ordentlichen Preis belohnt. Schließlich soll das Mitmachen ja Spass machen auch wenn man eher schlechter schiessen kann.

Wie üblich konnte sich auch in diesem Jahr der Erstplatzierte (der Dirk mit dem Teiler von 67 und interessanterweise ein Bogenschütze) über den Preis aus dem mysteriösen großen gelben Ei freuen, der wie ebenfalls üblich von der Firma Vehling Motorgeräte aus Volksdorf gespendet worden war – einen Stihl GTA 26 Akku Gehölzschneider. Und gefreut hat er sich augenscheinlich auch ganz ordentlich – vermutlich aber nicht ganz so sehr wegen der ebenfalls zum Preis gehörenden 30 Eier um die es doch eigentlich ging bei dieser Veranstaltung. Hier die drei Erstplatzierten Bernd, Dirk und Ingo) …

Platz 2 machte Ingo mit einem Teiler von 72,4 gefolgt von Platz 3 für Bernd mit einem Teiler von 110,9 und diese beiden mussten sich dann auch – wie alle weiteren Platzierungen – tatsächlich über die gewonnenen Eier freuen, da das nächste mysteriöse große gelbe Ei erst beim Osterpreisschießen 2025 zu gewinnen sein wird! Es folgen noch ein paar Impressionen der Veranstaltung …

Und das war es auch schon wieder. Spaß hat es wieder gemacht und genug Eier haben wir auch wieder gewonnen. Wir hoffen auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!

Jahreshauptversammlung 2024 – jede Menge Ehrungen …

Nach zwei Jahren mit Jahreshauptversammlungen im „Corona Modus“ in unserem Wäldchen im Freien gefolgt von einem Jahr „zum Eingewöhnen zurück im Schützenhaus“ sind wir dieses Jahr scheinbar endgültig wieder im Normalmodus angekommen. Mit 45 wahlberechtigten und 1 nicht wahlberichtigten Mitglied sowie 2 Gästen war das Schützenhaus am 24-ten Februar fast voll und alle hatten gute Laune mitgebracht. Die Tagesordnung führte 11 Punkte auf – unter anderem eine Satzungsänderung zur Beitragsfreistellung von Kindern bis zum vollendeten 10-ten Lebensjahr. Und am Ende konnten sich wie immer alle anwesenden auf einen „kleinen Imbiß“ freuen. Es sollte kleine Schnitzel mit Speckkartoffelsalat geben. Davor aber gab es – neben der Abstimmung zur Satzungsänderung – noch einiges andere zu erledigen, z.B. die 18 Ehrungen für teilweise „sehr sehr sehr“ lange Vereinsmitgliedschaft durchzuführen. Die Versammlung startete schließlich um 19:05.

Den Part der Ehrungen übernahm unser oft und gern gesehener Gast, der Vizepräsident Sport des KSV, Reinhard Zimmer und zwar als TOP 3 nachdem TOP 1 – die Begrüßung – und TOP 2 – die Genehmigumg des Protokolls der letzen Versammlung erfolgreich abgeschlossen waren. Und geehrt wurden …

  • Für 15 Jahre Vereinsmitgliedschaft Janik Hitzemann, Hannes Kreft, Kerstin Röwer, Gerd Röwer, Ernst Schönbeck und Gerd Wohlgemuth.
  • Für 25 Jahre Vereinsmitgliedschaft Stephan Röhrkasse, Daniel Wahlmann, Dennis Wahlmann und Bastian Wehling
  • Für 40 (!) Jahre Vereinsmitgliedschaft Gerhard Wente, Heiko Lepsky und Jörg Lepsky
  • Für 60 (!!) Jahre Vereinsmitgliedschaft Ernst-Dieter Kreft, Ernst-Günter Röhrkasse und Fritz-Gerhard Vehling
  • Für 70 (!!!) Jahre Vereinsmitgliedschaft Fritz Güsewelle und Willi Biesemeier.

Hier schon mal Reinhard Zimmer mit den Anwesenden mit 60 oder 70 Jahren Mitgliedschaft …

Der Bericht des 1-ten Vorsitzenden fiehl dieses Jahr etwas länger als gewöhnlich aus und der soeben für 60 Jahre im Verein geehrte Ernst-Dieter Kreft berichtete …

  • Das die Mitgliederanzahl im Jahr 2023 durch 3 Todesfälle, 2 normale Austritte, 2 Ausschlüsse und 19 Neueintritte – vor allem von Bogenschützen – nun bei 243 stehe (Im Januar gab es bereits erneut einen Todesfall).
  • Die Vereinsveranstaltungen des Jahres 2023 allesamt gut angenommen worden seien, besonders aber auch der im Mai veranstaltete „bayrische Nachmittag“ sowie der neu eingerichtete 4-wöchentlich stattfindende Spiele- Doppelkopfnachmittag.
  • Er führte aus, dass das moderne, saubere und gepflegte Erscheinungsbild der kompletten Anlage nur durch das Engagement der sog „Haus- und Hof Truppe“ sowie die jährlich stattfindenden Großputzaktionen der Vereinsfrauen und das wöchentiche Putzen unseres Mitgliedes Renate aufrecht erhalten werde. Für die Basisaufgaben des Vereines gäbe es immer noch Freiwillige und das Vereinsleben stimme.
  • Allerdings gäbe es bei der besonders wichtigen Gruppe der 18 bis 40 Jährigen – wie in allen Sportvereinen – eine echte Lücke und so konzentrierten sich die Tätigkeiten wie Schießanleitung und Schießaufsicht immer wieder auf einen kleinen und immer gleichen Personenkreis. Er bedankte sich hier noch einmal ausdrücklich bei diesen 4 speziellen Personen.
  • Positiv konnte er von den Aktivitäten der Alters- und Seniorenschützen berichten, die sich sehr aktiv an der Alters-Schießrunde beteiligen würden, wie dem Monats- und Kleeblattschießen. Auch bei den Radtouren von Frühjahr bis Herbst und den Boule Nachmittagen von Mai bis Oktober oder auch den von November bis April durchgeführten Doppelkopf- und Spielenachmittagen seien immer viele dabei.
  • Seine besondere Erwähnung fand auch das 3-köpfige Küchenteam, das in der Sommerzeit jeden Freitag ein Menü vom Grill bereite und in der Winterzeit dann die Anwesenden mit Speisen wie “Strammer Max”, “Frikadellen”, “Currywurst” oder auch “Leberkäse” bediene. Auch Ihnen sprach er seinen besonderen Dank aus.
  • Als negative Entwicklung für den SV Volksdorf und alle anderen Vereine beschrieb er die immer vielfältiger werdenden Verwaltungsaufgaben, wie die rechtzeitige und richtige Meldung aller Vereinsmitglieder immer Anfang des Jahres an die Dachverbände. Dieses sei wichtig um zu vermeiden dass man plötzlich gegen die Satzung des Dachverbandes verstoße und dann keine Anträge auf Zuschüsse mehr stellen dürfe – oder noch schlimmer – ausgeschlossen werde. Auch müssten personelle Veränderungen im Vorstand insbesondere des 1-ten Vorsitzenden z.B sofort der Waffenbehörde gemeldet werden, da ansonsten die Betriebserlaubnis für die Schießstände erlösche und bei einer Neubeantragung dann die aktuellen Bauvorschriften eingehalten werden müssten. Diese Zunahme der Bürokratie führe seiner Ansicht nach dazu, dass die Verwaltungsaufgaben der Vereine mittelfristig von z.B. 2 geringfügig beschäftigten Personen übernommen werden müßten. Die zu erwartenden Kosten von z.B. 600€ pro Monat könne ein Verein wie der SV Volksdorf natürlich nicht tragen und um dieses Szenario zu vermeiden brauche es weiter freiwillge Ehrenamtliche, die der Verein derzeit glücklicherweise auch noch habe. Auf der Seite der Dachvebände gehe der Trend aber bereits in die beschriebene Richtung.
  • Auch gestiegene Kosten – z. B. wegen von den Dachverbänden weiter gegebenen Kosten für die bezahlten Mitarbeiter – seien ein immer größeres Problem. Zur Untermauerung dieser Aussage verglich er die Wirstschaftsjahre 2002 und 2023, die jeweils bei den Einnnahmen an Mitgliedsbeiträgen gleich waren. Demgegenüber waren aber die Ausgaben in 2023 bei den Fixkosten um 59% und bei den Abgaben an Dachverbände um 38% höher – in der Summe also um 47% und diese Situation hatte in 2023 zu einem Minus in der Vereinskasse von 630€ geführt. Der SV Volksdorf könne das aber immer noch ausgleichen durch die Einnahmen, aus der Vereinsmitglieder-Kantine, aber andere Vereine ohne eine solche Möglichkeit kämen da in Bedrängnis. So sei z.B am Tage der Versammlung in den Schaumburger Nachrichten aus genau dem Grund von der Auflösung des Schützenverein Gelldorf zu lesen.
  • Summa Sumarum gehe es dem SV Volksdorf aber wirtschaftlich weiterhin gut und seit 2002 konnte der Beitrag stabil gehalten werden. Der Vorstand hoffe dieses auch in den nächsten Jahren noch halten zu können und das Ziel sei mindestens 25 Jahre ohne eine Erhöhung zu schaffen – also mindestens noch bis zum Jahr 2026. Schließlich bat er noch einmal alle Mitglieder darüber nachzudenken, ihr persönliches ehrenamtliches Engagement für den SV Volksdorf zu erhöhen, um das Anwesen und den Verein auch zukünftig in einem guten Zustand erhalten zu können.
  • Am Ende seines Vortrages wies er darauf hin, dass der Verein in 2025 sein 90-jähriges Bestehen begeht und derzeit darüber nachgedacht werde, was wohl eine angemessene Veranstaltung sein könne. In diesem Jahr sei für den 4-ten Mai ein “Tag der offenen Tür” geplant und er und alle Beteiligten würden sich freuen, wenn viele Mitglieder und auch interessierte Bürger daran teilnehmen würden. Nachdem er der Versammlung noch über die Überbringung besonderer Geburtstagsglückwünsche anläßlich von zwei 80-ten Geburtstagen und sechs 70-te Geburtstage berichtet hatte, bedankte er sich noch bei allen fleißigen Helfern und auch Teilnehmern der Veranstaltungen des vergangenen Jahres und beendete damit seinen Bericht.

Es folgten die Berichte von Sportleiter, Jugendleiter, Rechnungsführer sowie den Kassenprüfern, die wie immer nichts zu beanstanden hatten. Es folgte die obligatorische Wahl einer Nachfolge für die aussccheidende zweite Kassenprüferin und schließlich die Abstimmung über die anstehende Änderung der Geschäftsordnung, die einstimmig für eine Beitragsfreistellung für Kinder bis zum 10-ten Lebensjahr ausfiehl.

Schließlich gab es noch die Bekanntgabe der bereits feststehenden Termine für 2024 zu verkünden und die Versammlung bekam am Schluß noch die mittlerweile ebenfalls obligatorische „Erste-Hilfe-Unterweisung“ verpasst, bevor das offizielle Ende dann um 20:39 erreicht war.

Und hier noch einmal alle für langjährige Mitgliedschaft geehrten im Überblick. Links oben 15 Jahre Mitgliedschaft, rechts oben 25 Jahre, links unten 40 und rechts unten 60 und 70 Jahre …

Jahrehauptversammlung 2023 – beinahe zur Normalität zurück gekehrt …

Nach zwei Jahren Jahreshauptversammlungen im „Corona Modus“ in unserem Wäldchen im Freien haben wir es dieses Jahr gewagt unsere Mitglieder wieder ins Innere des Schützenhauses einzuladen … und es hat tatsächlich gut funktioniert: Am Abend der Versammlung konnten wir immerhin 42 Mitglieder und 2 Gäste begrüßen. Und natürlich gab es nach dem offiziellen Teil auch dieses mal wieder einen „kleinen Imbiß“. Alles war also wieder wie vor Corona – nur noch ein bisschen ungewohnt so ganz ohne Maske mit so vielen Menschen zusammen in einem geschlossenen Raum. Aber wir haben es auch dieses mal wieder geschafft und gemeinsam die Tagesordnung abgearbeitet.

Pünktlich wie immer – diesmal um exakt 19:00 Uhr – eröffnete unser 1-ter Vorsitzender die Versammlung und nach Genehmigung des Protokolles der letzten Hauptversammlung von 2022 ging es zügig weiter mit dem Punkt „Ehrungen“, der von Reinhard Zimmer vom KSV Schaumburg moderiert wurde und bei dem immerhin 10 Zeitehrungen und 2 Verdienstehrungen vorzunehmen waren. Zeitehrungen für langjährige Mitgliedschaft gab es diese …

  • Für 50 Jahre Mitgliedschaft erhielt Claus Stender die DSB Ehrennadel in Gold
  • Für 60 Jahre Mitgliedschaft erhielt Dieter Mensching die DSB Ehrennadel in Gold.
  • Nicht anwesend waren bei 50 Jahren Mitgliedschaft Bernd Wilkening.
  • Nicht anwesend waren bei40 Jahren Mitgliedschaft Friedlinde Häfemeier, Rosemarie Langhorst sowie Christina und Klaus Schubert.
  • Nicht anwesend waren bei 25 Jahren Mitgliedschaft Miriam, Petra und MichaelWilkening.

Und dann gab es noch zwei Verdienstehrungen …

  • Für seine Leistungen um das heimische Schützenwesen wird Daniel Haupt mit der bronzenen Verdienstnadel des KSV Schaumburg ausgezeichnet.
  • Für 10 Jahre ehrenamtliche Vorstandsarbeit wird Dennis Wahlmann mit der bronzenen Ehrennadel des LSB Niedersachsen ausgezeichnet.

… und so in etwa sah das Foto der anwesenden Geehrten plus 1-tem Vorsitzenden (links außen) und Reinhard Zimmer (rechts außen) in der Presse dann aus:

Und weiter ging es mit dem Bericht des Vorstands, in dem der 1-te Vorsitzende neben positiven Nachrichten zur Mitgliederentwicklung noch über ein paar weitere Dinge berichten konnte …

  • So habe sich der Mitgliederbestand im Jahr 2022 durch 2 Todesfälle, 6 Austritte und 16 Neueintritte – vor allem von Bogenschützen – auf 231 eingependelt.
  • Das Vereinsleben wäre auch im Jahr 2022 noch gebremst verlaufen, wobei Osterpreisschießen und Königsschießen durchgeführt worden waren, jedoch auf einige andere Veranstaltungen wie den Doppelkopf- und Knobel Abend verzichtet worden wäre.
  • Einige Sturmschäden im Jahr 2022 hätten zu einer weiteren Dezimierung der Bäume im Wäldchen geführt.
  • Der Verein hätte 2022 in neue Stühle für das Schützenhaus investiert – mit Unterstützung der Gemeinde.
  • Die Trefferaufnahme auf dem KK-Stand solle in 2023 – wegen Ersatzteilproblemen nach 13 Jahren Betrieb – auf denselben Stand wie die Trefferausnahme auf dem Luftdruckstand gebracht werden. Dabei werde die Sparkasse Schaumburg mit einem Crowdfunding Projekt unterstützen. Das Projekt werde auf der Regionalschau in Stadthagen im April 2023 von der Sparkasse vorgestellt und es gäbe eine Lotterieaktion für Spender während der Schau.
  • Für das Jahr 2023 seien mehrere Instandhaltungen durch die Haus & Hoftruppe geplant und es solle wieder vollkommen zum normalen Vereinsleben zurück gekehrt werden mit den üblichen Veranstaltungen wie dem Osterpreisschießen, Königsschießen und endlich auch wieder dem Doppelkopf- und Knobelabend. Auch ein spontaner wetterabhängiger bayrischer Frühschoppen sei angedacht.
  • Schließlich bat der alle Anwesenden – vor Allem „die mittlere Generation“ – um Ihr ehrentamliches Engagement in den lokalen Vereinen – gerne natürlich vor Allem im Schützenverein Volksdorf.

Es folgten die Berichte von Sportleiter, Jugendleiter, Rechnungsführer sowie den Kassenprüfern, die wie immer nichts zu beanstanden hatten. Schließlich endete der offizielle Teil der Versammlung nach den Tagesordnungspunkten „Wahl des Vorstandes – Gruppe „B“ $11 der Geschäftsordung“ und „Verschiedenes“ um 20:20 Uhr und ging nahtlos in den „kleinen Imbiß“ über …

Jahreshauptversammlung 2022 – wieder anders, wieder draußen …

Im letzten Jahr, dem Jahr 2021, haben wir schon einmal eine „Jahreshauptversammlung der anderen Art“ geübt und das war bei den Mitgliedern gut angekommen. Aus diesem Grund und weil wir auch in 2022 nicht sicher sein konnten die Versammlung wie gewohnt im Gastraum des Schützenhauses und Anfang des Jahres im Februar  durchführen zu können, haben wir uns auch in 2022 wieder für eine Jahreshauptversammlung „im Wäldchen“entschieden. Es sollte wieder Schnittchen geben und – „Coronagewohnt“ wie wir mittlerweile sind – waren wir uns diesmal recht sicher dass die Versammlung tatsächlich stattfinden würde – bei Gutem Wetter wie geplant im Wäldchen und bei schlechtem Wetter dann eben im Gastraum im Schützenhaus.

Diesmal waren die Einladungen korrekt mehr als 14 Tage vorher versandt worden und so am 15-ten Juli 2022 um 19 Uhr haben sich eine stattliche Anzahl unserer Mitglieder – wieder 38 an der Zahl – beim SV Volksdorf im Wäldchen eingefunden. Dieses mal  – wir haben mittlerweile eine mobile Zapfanlage – gab es Bier aus Gläsern und nicht mehr aus der Flasche und natürlich auch Wasser und Brause und das Wetter spielte auch wieder mit.

Es ging pünktlich um 19:05 Uhr los und nach der Begrüßung und dem Festellen der Beschlussfähigkeit kamen wir zu den Ehrungen. Da ja bereits beim Osterpreisschießen eine Menge Zeitehrungen für langjährige Mitgliedschaft im DSB und Verein (1-mal 50 Jahre, 4-mal 40 Jahre, 4-mal 25 Jahre und 6-mal 15 Jahre) durchgeführt worden waren dachte nun jeder „Da kann ja nichts mehr kommen!“, aber weit gefehlt: Unser 1-ter Vorsitzender hatte tatsächlich noch ein paar Ehrungen im Petto, und zwar:

  • Die silberne Ehrennadel des KSV für Ingo Kreft.
  • Die silberne Präsidentennadel des NSSV für Fritz Koller, Gerhard Kastning und Helmut Schrader.

Und obwohl die obige Zeile mit den drei Namen so unscheinbar aussieht, war sie doch für den 1-ten Vorsitzenden eine besondere Herausforderung. Eine derartige Ehrung eines Vereinsmitgliedes, welches kein Vereinsamt ausübt kann nämlich nur 1mal pro Jahr verliehen werden. Wenn man also drei Personen auf einer Versammlung – also in einem Jahr – ehren möchte, so muss man schon über gewisse besondere Fertigkeiten verfügen oder vielleicht sogar zaubern können oder so. Zaubern kann er wohl eher nicht, aber am Ende hat er es dann tatsächlich geschafft und er konnte auf dieser einen Versammlung alle drei silbernen Präsidentennadeln gleichzeitig an die drei verdienten Vereinsmitglieder überreichen.

Es folgten nun  noch die üblichen Beiträge und Tagesordnungspunkte bis mit „Verschiedenes“ schließlich das offizielle Ende um 20:00 Uhr erreicht wurde und es nach den Abschlussworten des „Chefs“ an die Schnittchen gehen konnte.

Und auf der nächsten Seite noch ein paar Einblicke  …

Eindrücke der Jahreshauptversammlung 2022

Bleibt noch die Frage: Wo und wann versammeln wir uns bloß im nächsten Jahr?

„Osterpreisschießen 2022“ oder besser „Ehrungen für langjährige Mitgliedschaften“

Nach 2 Jahren mit Corona aber ohne Vereinsveranstaltungen und Dank der im Frühjahr 2022 beginnenden langsamen Öffnungen im öffentlichen Leben hatte der Vorstand unseres Vereines auf seiner letzten Sitzung beschlossen dieses Jahr das Osterpreisschießen wieder durchzuführen. Und offenbar wollten auch unsere Vereinsmitglieder sich in einer stattlichen Anzahl gerne mal wieder im Schützenhaus sehen lassen, denn immerhin 34 Schützinnen und Schützen nahmen am diesjährigen Osterpreisschießen teil.

Alle Teilnehmer konnten am Ende – wie seit jeher gewohnt, aber beinahe schon vergessen – einen Preis mit immer einer ordentlichen Menge rohen Eiern dabei mit nach Hause nehmen. Und der Erstplatzierte konnte dann – auch wie seit jeher gewohnt – den Hauptpreis, die Überraschung im großen Ei entgegen nehmen. Wie üblich war der Preis – ein akkubetriebener Handstaubsauger – auch dieses Jahr wieder gesponsert von der Firma Vehling Motorgeräte aus Volksdorf.

Einen kurzen Moment sah es so aus, als ob die ersten drei Plätze alle mit Vorstandsmitgliedern besetzt seien, aber nach einem Hinweis aus dem Teilnehmerkreis wurde eine erneute Kontrolle der geschossenen Ergebnisse durchgeführt und das neue Endergebnis der ersten vier Platzierungen ergab nun …

  • Der 1-te Platz mit einem Teiler von 254,1 ging an Norman Köpper
  • Der 2-te Platz mit einem Teiler von 254,3 ging an Ernst-Dieter Kreft
  • Der 3-te Platz mit einem Teiler von 311,4 ging an Marion Wahlmann
  • Der 4-te Platz mit einem Teiler von 326,9 ging an Gerhard Wente

So, …, damit haben wir also die Würdigung des ersten Teiles der Überschrift auch hinter uns gebracht, denn darum sollte es in diesem Bericht ja gar nicht gehen. Thema diesmal sollte vielmehr sein „Ehrungen von Mitgliedern für langjährige Mitgliedschaft“ und aufgrund der Zahl der Ehrungen von immerhin 15 Mitgliedern war dafür nicht die Jahreshauptversammlung, sondern das Osterpreisschießen ausgewählt worden. Für die Ehrungen vorgesehen waren …

  • 50 Jahre Mitgliedschaft … Friedrich Koller
  • 40 Jahre Mitgliedschaft … Hannelore Zielonka
  • 40 Jahre Mitgliedschaft … Werner Zielonka
  • 40 Jahre Mitgliedschaft … Marion Wahlmann
  • 40 Jahre Mitgliedschaft … Sabine Mensching
  • 25 Jahre Mitgliedschaft … Bernd Schrader
  • 25 Jahre Mitgliedschaft … Tobias Bangert
  • 25 Jahre Mitgliedschaft … Christian Bödeker
  • 25 Jahre Mitgliedschaft … Sebastian Thiemann
  • 15 Jahre Mitgliedschaft … Jannes Buhr
  • 15 Jahre Mitgliedschaft … Adrian Brackmann
  • 15 Jahre Mitgliedschaft … Mirko Schönbeck
  • 15 Jahre Mitgliedschaft … Sebastian Hartmann
  • 15 Jahre Mitgliedschaft … Werner Scholz
  • 15 Jahre Mitgliedschaft … Uwe Dehne

Die anwesenden Geehrten nebst 1-tem Vorsitzenden im Überblick …

Die anwesenden Geehrten nebst 1-tem Vorsitzenden im Überblick ...
Von links nach rechts obere Reihe: Friedrich Koller (50 Jahre), Marion Wahlmann (40 Jahre), Hannelore Zielonka (40 Jahre), Bernd Schrader (25 Jahre), Werner Zielonka (40 Jahre), Werner Scholz (15 Jahre) und 1-ter Vorsitzender Ernst-Dieter Kreft …
Kniend davor: Uwe Dehne (15 Jahre), Adrian Brackmann (15 Jahre), Sebastian Hartmann (15 Jahre)

… und noch einmal die „handelnden Personen“ im „Einzel Zieleinlauf“ …

… und noch einmal die „handelnden Personen“ im „Einzel Zieleinlauf“ ...

… und damit haben wir nun auch den zweiten Teil der Berichtsüberschrift geschafft.

Jahreshauptversammlung 2021 – anders als gewohnt

Die Jahre 2020 und auch 2021 werden wohl vielen Vereinen in spezieller Erinnerung bleiben, da die im März 2020 durch die WHO weltweit ausgerufene Corona Pandemie dramatischen Einfluss auf das Leben in den Vereinen hatte. Zwar hatte der SV Volksdorf im Jahr 2020 das Glück die Jahreshauptversammlung noch gerade so vor dem ersten Lockdown „über die Bühne gebracht“ zu haben, für das Jahr 2021 aber war die Sorge des Vorstandes groß die Versammlung möglicherweise nicht durchführen zu können.

Glücklicherweise aber hatte unser 1-ter Vorsitzender dann die helfende Idee im Petto: Warum nicht die Jahreshauptversammlung in diesem speziellen Jahr einfach im Sommer und im Freien durchführen? Die Idee war gut! Die Einladung zur Versammlung am 16.07.2021 erfolgte recht kurzfristig – nach längerer Beobachtung und Auswertung der aktuellen Verordnungslage – und jeder, der teilnehmen wollte musste sich vorher schriftlich anmelden damit wir voraus planen konnten. Unsere Mitglieder mussten in diesem Jahr Pandemiebedingt auf die sonst gewohnte Getränkevielfalt verzichten und mit Wasser, Brause oder Bier aus der Flasche auskommen und auch der sonst übliche „kleine Imbiss“ fiehl in diesem Jahr etwas einfacher aus: Es gab Schnittchen.

Wir hofften also alle auf gutes Wetter an diesem Termin und darauf dass unsere Mitglieder trotz der widrigen Umstände zumindest so zahlreich kommen würden dass die auf der Tagesordnung stehende Vorstandswahl für die sogenannte „Gruppe A“ auf einer ordentlichen Stimmenanzahl basieren könnte …

Der Vorstand wartet auf die hoffentlich zahlreich erscheinenden Mitglieder

… das Wetter spielte mit und wir konnten am 16.07.2021 pünktlich für 19 Uhr in Volksdorf am Schützenhaus im Wäldchen die notwendigen Biergartengarnituren aufstellen, den Vorstand hübsch drapieren und auf die Mitglieder warten lassen (siehe oben).

38 Personen schafften es schließlich auf die Teilnehmerliste und wir konnten die Tagesordnung souverän abarbeiten … (hier nur die Highlights) …

  • … Wir gedachten der vier verstorbenen Mitglieder seit der letzten Jahreshauptversammlung …
  • … der 1-te Vorsitzende konnte 6 Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft im DSB, 6 Verdienstehrungen mit Ehrennadeln des LSB und 2 Verdienstehrungen durch Verdienstnadel des KSB vornehmen …
  • … die Mitglieder wählten die Gruppe „A“ des Vereinsvorstands für 4 Jahre neu – inklusive unseres 1-ten Vorsitzenden – nach eigener Aussage „das letzte Mal!“ …
  • … und wir verkosteten „danach“ den „kleinen Imbiss“ in Form der Schnittchen – diesmal anders, aber auch sehr lecker!

… und so hat alles ausgesehen …

Aufhängen der Königsscheibe 2019

Und wir haben es auch in diesem Jahr wieder getan! Wir haben uns im Juni zum Schießen um die Königswürde getroffen und bei guter Beteiligung an diesem Schießen standen am Ende dann unsere neuen Majestäten fest. Königin wurde Marion und König wurde Ehemann Günter und traditionell „darf“ uns die neue Majestät mit dem besten Schuss zu sich nach Hause einladen um die Scheibe aufzuhängen. Einladen „durfte“ uns dann Günter, aber mal ehrlich: Wer uns von den beiden da am 11-ten August einladen würde war uns ja eigentlich egal – es blieb ja in der Familie …

… aber wir sind gerne zu Günter und Marion gekommen um uns in Ihrem wunderschönen Garten von den beiden verwöhnen zu lassen.

Auch das Wetter meinte es – wie eigentlich den ganzen Sommer schon – wieder sehr gut mit uns. Ein bisschen zu gut vielleicht, denn es war wieder recht heiß. Aber der Volksdorfer Schütze weiß sich zu helfen und beschließt schon mal im Vorfeld „Anzugserleichterung“ – also den Verzicht auf die traditionelle Tracht bei dieser Veranstaltung. Diese Empfehlung hat übrigens durchaus Anlass zu internen Diskussionen gegeben …

Das Aufhängen der Königsscheibe, also den offiziellen Teil der Veranstaltung, erledigte souverän wie immer unser Sportleiter Marcel, natürlich unter zu Hilfenahme der exakt richtigen Menge „Zaubertrank“ … und wie man auf den Fotos sehen kann natürlich auch unter zu Hilfenahme der traditionellen Tracht – zumindest noch jetzt am Anfang der Veranstaltung.

Später dann – im weiteren Verlauf des Tages – glich sich aber auch Sportleiter Marcel sehr schnell wieder unserem sonst an diesem Tag üblichen „leichten Königsfeiernbekleidungskodex“ an und hatte dann nach erfolgreichem Abschluss seines Pflichtprogrammteils nur noch ein entspanntes Kürprogramm vor sich.

Auf dasselbe Kürprogramm – allerdings ohne vorherige Pflicht – durften wir anderen uns gleich von Anfang an freuen und wie man auf der Bilderkollektion unten sehen kann hatten wir beim Aufhängen der Königsscheibe wieder alle …

… einen schönen und sonnigen Tag – dieses Jahr im Garten von König Günter und Königin Marion!!!

Danke für die Einladung und „wir würden natürlich gerne wieder kommen, geben uns aber auf jeden Fall sehr viel Mühe auch mal diese Einladung aussprechen zu können!“

Das Königsschießen und der Volksbankpokal 2019

Wenn die im Frühling in der Presse allgegenwärtigen Einladungen, Meldungen und Berichte über die in den Schützenvereinen der Umgebung stattfindenden Osterpreisschießen so langsam wieder abebben, dann dauert es nicht mehr lange bis zur nächsten Berichtswelle im Frühsommer: Jeder Schützenverein, in dem das Vereinsleben noch funktioniert, führt ein Königsschießen durch. Wir vom Schützenverein Volksdorf sind da keine Ausnahme und in diesem Jahr war es bei uns am 7-ten Juni so weit: „Königsschießen 2019“.

An diesem Termin schießen wir zeitgleich auch immer um den Volksbankpokal, ein Wettkampf bei dem Damen und Herren gemeinsam um die Pokale und die Platzierungen antreten und an dem auch Nichtmitglieder mitmachen und einen der Pokale gewinnen können. Während die Teilnehmerzahl bei diesem Wettbewerb eher steigt, nimmt die Bereitschaft der Mitglieder die Schützenkönigin oder der Schützenkönig zu werden scheinbar eher ab – das jedenfalls ist eine aktuelle Empfindung, die immer mal wieder geäußert wird. Und tatsächlich war die Teilnahme in diesem Jahr eher verhalten – allerdings an der gesamten Veranstaltung. Das kann aber natürlich auch an der erschwerten Anfahrt und der ungünstigen Parkplatzsituation in diesem Jahr gelegen haben.

Derzeit wird nämlich rund um das Schützenhaus in Volksdorf die große Sanierungsmaßnahme „Hochwasserschutz“ durchgeführt, was zu teilweise oder auch ganz gesperrten Straßen führt und dafür sorgt, dass Entwässerungsrohre und Pflastersteine immer mal unvorhergesehen Parkplätze belegen oder Zufahrten versperren. Das alles kann natürlich tatsächlich den einen oder anderen davon abgehalten haben in diesem Jahr beim Schießen um die die Königswürde und den Volksbankpokal mit zu machen. Und das nehmen wir – positiv denken – einfach mal an.

Denn um die Anzahl Teilnehmer am Königsschießen wieder zu steigern hatte der Vorstand bei einer seiner letzten Sitzungen doch eine wichtige Änderung bei den Modalitäten rund um die Einladung zum Aufhängen der Königsscheibe anlässlich des Besten Schusses beschlossen:

  • So darf zum Aufhängen der Scheibe nun auch ins Schützenhaus eingeladen werden. Die Feier muss nicht bei sich zu Hause statt finden.
  • Und ach ja, … es gibt auch weiterhin einen Zuschuss zu den Kosten vom Verein!

Das sollte doch eigentlich reichen die Angst vor dem Erreichen der Königswürde und dem „Besten Schuss“ abzubauen und am Königsschießen teil zu nehmen. Allerdings war da ja dieses Jahr – wie bereits erwähnt – auch noch die Baustelle, die in etwa so aussah:

Und schauen wir den Tatsachen jetzt endlich mal ins Auge und kommen zu den Fakten der Schießwettbewerbe :

  • 14 Teilnehmer waren es beim Volksbankpokal (3 Damen und 11 Herren) und …
    • 3-ter wurde Marcel Hitsch, 2-ter wurde Ernst-Dieter Kreft und 1-ter wurde in diesem Jahr Bernd Lahmann!
  • 8 Teilnehmerinnen waren es beim Schießen um den Titel Schützenkönigin und …
    • 3-te wurde Hannelore Zielonka, 2-te wurde Regina Kreft und Schützenkönigin ist dieses Jahr (wieder) Marion Wahlmann.
  • 20 Teilnehmer waren es beim Schießen um den Titel Schützenkönig und …
    • 3-ter wurde Helmut Schrader, 2-ter wurde Daniel Haupt und Schützenkönig ist dieses Jahr (nicht das erste mal und zufällig der Ehemann von Marion) Günter Wahlmann.

Fazit: Mehr Teilnehmer am Schießen um den Volksbankpokal als beim Schießen um die Königswürde? – Das stimmt schon mal nicht: Sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren schossen mehr Teilnehmer/innen um die Königswürde als um den Volksbankpokal!

  • Und ach ja, die Jugend hat ja auch geschossen und …
    • 2-ter wurde Finn-Hendrik Völkening
    • und Jugendkönig wurde (wieder) Hannes Kreft

Und hier noch einmal die Gewinner und andere im Bild …

Wir sind jetzt schon gespannt auf Fete zum Aufhängen der Königsscheibe …

… und freuen uns auf einen Besuch bei Marion und Günter!

Das Erste „SV Volksdorf Boule Turnier“ am 1-ten Mai 2019

Wer zukunftsfähig bleiben will muss auch mal neue Wege gehen und bereit sein, sich zu verändern. Und so kam es also, dass wir am 1-ten Mai 2019 auf unserer neuen Boule Anlage ein vereinsinternes Boule-Turnier veranstaltet haben …

… Das Wetter spielte ebenfalls mit und nach den vergangenen Regentagen trafen sich an diesem sonnigen Morgen um 10:00 Uhr beinahe 30 Teilnehmer zum „Ersten SV-Volksdorf Boule-Turnier“. Aufgeteilt in 8 Mannschaften wurden nun über den Vormittag bis in den Nachmittag die Fähigkeiten in dieser für uns neuen Sportart miteinander verglichen.

Trotz Sonnenschein tat der wärmende Eintopf, den es zwischendurch gab, allen sichtlich gut und nach dieser Stärkung ging es mit neuem Elan wieder weiter. Gegen Abend neigte sich schließlich ein schöner erster Mai dem Ende zu und das Wagnis „1-tes SV-Volksdorf Boule-Turnier“ bleibt als erfolgreiche Premiere im Gedächtnis zurück.

Es hat allen Spaß gemacht und alles hat gut geklappt bei dieser Premiere – auch die vermeintlich einfache Mahlzeit , die Erbsen- und Gulaschsuppe war – im Vergleich zur üblichen Verpflegung vom Grill – etwas Besonderes und ist gut angekommen. Kurz gesagt: Hier wird es wohl eine Wiederholung geben …

Osterpreisschießen 2019

Zeitungsleser wissen es oft genauso gut – manchmal sogar noch besser als die Vereinsmitglieder – denn wenn die Zeit der großen Berichtswellen da ist, dann steht es ständig in allen Zeitungen: Der (Schützenverein …) lädt zur Jahreshauptversammlung ein, der (…) hatte Jahreshauptversammlung, der (…) lädt zum Osterpreisschießen ein oder der (…) hat sein Osterpreisschießen durchgeführt. Natürlich könnte hier auch vom Königsschießen die Rede sein, aber in diesem Bericht geht es um das Osterpreisschießen. Die Schlagzeile müsste also heißen „Der Schützenverein Volksdorf lädt zum Osterpreisschießen ein“ oder „ Der (…) hatte sein Osterpreisschießen“.

Nie gesehen? Kein Wunder, es stand ja auch gar nicht in der Presse! Wir vom SV Volksdorf sind da ja ein bisschen zurückhaltend und bringen nicht immer alles in die Presse. Aber ein Osterpreisschießen machen wir trotzdem und um das Ergebnis gleich mal vorweg zu nehmen – so sah es am Ende aus:

Oben im Bild: Der stolze Sieger und Gewinner der Hyperschall-KnallBumm-Laserkanone oder was auch immer das oben im Bild ist – Gerhard Heitmeier (Es könnte natürlich auch ein akkubetriebener Laubsauger sein).

Geschossen haben wir in diesem Jahr mal wieder im traditionellen Modus nach der Regel „der beste Schuss gewinnt“ und wir konnten uns maximal 3 mal jeweils 10 Schuss kaufen um dieses Ziel zu erreichen. Davon wurde auch reichlich Gebrauch gemacht und jede Menge Schüsse landeten auf den Scheiben im Wettstreit um „den besten Schuss“..

… und dabei waren tatsächlich auch wie gewünscht jede Menge Zehnen also wirklich gute Schüsse, die möglicherweise für den „Besten Schuss“ reichen würden wenn nicht andere eine noch bessere Zehn schießen würden. Also gab es nach dem eigenen Schießen beim anschließenden Warten auf das Ende des Wettkampfes jede Menge Diskussionsstoff mit den anderen Teilnehmern: „Wie gut war denn Dein Teiler?“ oder „Ich habe nur eine Zehn, aber die war – glaube ich – ganz gut! Und du?“ und so weiter. Das ist natürlich ein Vorteil dieses traditionellen Modus, bei dem die Gewinner ohne den Einfluss von Zufall wie Würfeln oder ähnlichem bestimmt werden: Die Teilnehmer können sich einbilden den Gewinner bereits vor der Ergebnisverkündung in gemeinsamen Gesprächen heraus finden zu können. Ob das am Ende tatsächlich geklappt hat oder auch nicht wird wohl unbekannt bleiben, aber offiziell bekannt wurde am Ende, dass unser Gerhard dieses mal der Teilnehmer mit dem „besten Schuss“ und damit Gewinner des diesjährigen Hauptpreises war …

… und ein paar Bilder von den anderen Gewinnern haben wir auch noch gemacht:

… Eier, Würste, Süßkram für die einen und für den Sieger am Ende den Akkubetriebenen Laubsauger …

… das waren doch wie immer mal wieder ordentliche Preise für alle Teilnehmer, oder?

Und okay, diesmal hat es zwar nicht geklappt mit dem „Besten Schuss“, aber im nächsten Jahr machen wir auf jeden Fall wieder mit. Und den Laubsauger hätten wir eh nicht gebrauchen können bei uns zu Hause …